Erinnerungskultur im Krieg: Neue Perspektiven aus Deutschland, Polen und der Ukraine

In unserem Projekt „Remembrance in Dialogue“ untersuchten Expert:innen aus Deutschland, Polen und der Ukraine die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Erinnerungskultur an den Holocaust und NS-Verbrechen. Die Ergebnisse des Projekts wurden im Leitfaden „Erinnerungskultur in Zeiten des Krieges: Herausforderungen und Chancen der Holocaust-Erinnerung in Deutschland, Polen und der Ukraine“ zusammengefasst. Unserer Autor:innen Alexandra Janus, Anatolii Podolskyi, Eva Grütgen, Alexandra Köhring, Stefanie Thalheim und Paul Stricker analysieren darin, wie der Krieg in der Ukraine und politische Veränderungen in Europa die Erinnerungspraktiken und den Diskurs um Erinnerungskultur beeinflussen. Zudem stellen sie Beispiele für erfolgreiche zeitgenössische Erinnerungspraktiken vor. Der Leitfaden ist in vier Sprachen verfügbar: Englisch, Polnisch, Deutsch und Ukrainisch.

Das Projekt „Remembrance in Dialogue“ wurde von Austausch e.V., Insha Osvita, Fundacja Zapomniane und Urban Memory Foundation durchgeführt und von der EVZ-Stiftung und dem Auswärtigen Amt im Rahmen des Programms YOUNG PEOPLE remember international gefördert.

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