Erinnerungskultur im Krieg: Neue Perspektiven aus Deutschland, Polen und der Ukraine

In unserem Projekt „Remembrance in Dialogue“ untersuchten Expert:innen aus Deutschland, Polen und der Ukraine die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Erinnerungskultur an den Holocaust und NS-Verbrechen. Die Ergebnisse des Projekts wurden im Leitfaden „Erinnerungskultur in Zeiten des Krieges: Herausforderungen und Chancen der Holocaust-Erinnerung in Deutschland, Polen und der Ukraine“ zusammengefasst.

Was wir 2025 gemeinsam aufgebaut haben – Austausch e.V.

Austausch e. V.

2025 war ein Jahr voller Herausforderungen – geprägt von Krieg, gesellschaftlichem Wandel und wachsendem Druck auf unsere demokratischen Gesellschaften. Umso wichtiger war es uns, weiterhin Menschen zu unterstützen, Dialog zu fördern und Solidarität zu leben.

Ausschreibung für Teilnahme am internationalen Projekt “Remembrance in Dialogue” – Bewerbungsfrist 01. Juli 2025

Im Rahmen des Projekts setzen sich die Teilnehmenden mit der Erinnerung an den Holocaust in Zeiten des Krieges in der Ukraine auseinander. Im Sommer und Herbst 2025 werden sie in mehreren Online- und Offline-Veranstaltungen zu Multiplikator*innen für Erinnerungsarbeit ausgebildet. Das Projekt beinhaltet zudem eine Studienreise in die ukrainische Stadt Ivano-Frankivsk im September 2025.

Austaush beim „Mutual Learning Event for Beneficiaries: Driving Innovation to Address the Societal Consequences of Russia’s War of Aggression Against Ukraine in the EU Countries“ in Warschau

Am 13.–14. Mai nahmen wir an einer bedeutenden europäischen Veranstaltung teil, die Organisationen aus der gesamten EU zusammenbrachte, um gemeinsam Wege zu finden, wie man wirksam auf die gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren kann, die durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine entstanden sind.

Interview mit Alena Zharkevich

Alena Zharkevich wurde in Belarus mehrmals verhaftet und verlor ihren Job, weil sie friedlich gegen das Regime protestierte. Im Interview berichtet sie von der Flucht in die Ukraine, und dann wegen des Krieges nach Polen, und wie sie dort schließlich ein Flüchtlingshaus eröffnete.