Flucht, Behinderung und Pflege: Bedürfnisse, Herausforderungen und politische Prioritäten für Deutschland und Polen

Podiumsdiskussion & Fachgespräch in Berlin

📅 28. Mai | 17:00–19:00 Uhr MEZ Podiumsdiskussion
📅 29. Mai | 10:00–13:00 Uhr MEZ Fachgespräch
📍 Ort: Berlin (tbc)

Menschen mit Behinderungen und ihre pflegenden Angehörigen gehören in Flucht- und Migrationskontexten häufig zu den besonders vulnerablen Gruppen. Sie stehen oft vor großen Barrieren beim Zugang zu Unterkünften, Gesundheitsversorgung, Assistenz, Bildung, Arbeit und sozialer Teilhabe. Gleichzeitig bleibt informelle Pflege vielfach unsichtbar.

Die Podiumsdiskussion bringt Perspektiven aus Politik, Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen und diskutiert konkrete Lösungsansätze für Deutschland und Polen. Im Fokus stehen auch die Erkenntnisse der Studie „Unsichtbare Pflege, ungedeckte Bedürfnisse: Die Situation ukrainischer Betreuungspersonen von Menschen mit Behinderungen in der EU“.

Das Fachgespräch am Folgetag dient dem Austausch über nächste gemeinsame Schritte sowie der Stärkung der Interessenvertretung von Geflüchteten mit Behinderung und ihren pflegenden Angehörigen.

👥 Eingeladen sind Forschende, Praktiker, öffentliche Institutionen, Selbstvertretungsstrukturen, Medien und Community-Mitglieder.

📝 Eine Anmeldung ist erforderlich: https://forms.gle/VURbZxDJjuYbZAZi9

Programm

28. Mai | 17:00–19:00 Uhr MEZ
Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28 (Haus 2), 10785 Berlin


16:30–17:00 | Registrierung und Begrüßungskaffee
17:00–17:10 | Eröffnungswort

    • Begrüßung durch Austausch e.V.
    • Einführung in die Ziele der Veranstaltung
    • Warum Deutschland und Polen für die europäische Antwort besonders relevant sind
      17:10–17:30 | Präsentation der Studienergebnisse
      Zentrale Erkenntnisse:
    • Unsichtbare Belastung informeller Pflegearbeit
    • Barrieren beim Zugang zu Wohnraum, Beschäftigung und sozialer Teilhabe
    • Zugang zu Unterstützungsangeboten für Menschen mit Behinderungen und
      Gesundheitsversorgung
    • Politische und strukturelle Lücken in Deutschland und Polen
    • Empfehlungen für lokale, nationale und europäische Akteur:innen

    Referent:in: Leitende:r Forschende:r / Vertreter:in des Studienteams

    17:30–18:25 | Podiumsdiskussion
    Thema: Wie können Deutschland und Polen Geflüchtete mit Behinderung sowie ihre pflegenden
    Angehörigen besser unterstützen?
    Leitfragen:

    • Welche Bedürfnisse von Geflüchteten mit Behinderung und ihren Angehörigen sind derzeit
      am dringendsten ungedeckt?
    • Welche besonderen Herausforderungen bestehen beim Zugang zu Unterkunft, Pflege,
      Assistenz, Bildung und Arbeit?
    • Wo funktionieren nationale und kommunale Unterstützungssysteme – und wo bestehen
      Lücken?
    • Wie können Städte und Kommunen inklusivere Unterstützungsstrukturen schaffen?
    • Welche Rolle spielen NGOs, Selbstvertretungsorganisationen und migrantische CommunityStrukturen?
    • Wie kann die Perspektive pflegender Angehöriger stärker in politische Entscheidungen
      einbezogen werden?
    • Welche gemeinsamen deutsch-polnischen Initiativen sind möglich?
      18:25–18:45 | Fragen aus dem Publikum
      18:45–19:00 | Abschließende Reflexionen und Einladung zum Networking

    Fachgespräch

    29 Mai | 10:00–13:00 Uhr MEZ
    Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28 (Haus 2), 10785 Berlin


    10:00–10:15 | Begrüßung und Einführung
    Vorstellung der Teilnehmenden, Ziele und Erwartungen
    10:15–11:00 | Rückblick und Erkenntnisse aus der Podiumsdiskussion
    Zentrale Impulse vom Vortag, offene Fragen und Prioritäten
    11:00–11:45 | Nächste Schritte der Zusammenarbeit
    Gemeinsame Aktivitäten, Kooperationsmöglichkeiten, politische Anschlussfähigkeit
    11:45–12:15 | Kaffeepause
    12:15–12:50 | Interessenvertretung stärken
    Bedarfe der Zielgruppe sichtbarer machen, Beteiligung fördern, strategische Ansätze entwickeln
    12:50–13:00 | Zusammenfassung und Verabschiedung
    Vereinbarungen und Ausblick

      Diese Veranstaltungen werden von Austausch e.V. im Rahmen des INKuLtur-Programms sowie dem Polnischen Forum für Menschen mit Behinderungen im Rahmen des Projekts „It’s Ability!“ organisiert und durch Europäische Union, Friedrich-Ebert-Stiftung sowie Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit finanziert.
      Das Projekt ist Teil der Initiative Social Innovation+, die von der Europäischen Union finanziert wird.

      #ESFplus #SocialInnovationPlus #UAprojects #EUfunds #INKuLtur #ItsAbility

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