Länderübergreifende Projekte

Neben zahlreichen bilateralen Austauschprogrammen und -projekten setzt sich der DRA für die gesamteuropäische Verständigung und Entwicklung ein. Dabei arbeiten wir mit Partnern in der EU, in Ost- und Südosteuropa zusammen. Das größte Projekt ist das EU-Russland Zivilgesellschaftsforum, eine Plattform für gemeinsame Positionen der europäischen Zivilgesellschaft in Ost und West, der bisher rund 150 NGOs aus Russland und 18 EU-Ländern angehören. Daneben gibt es themenspezifische Projekte, wie das Projekt „Transition Dialog“ über die Umbruchzeit der 90er Jahre sowie zahlreiche Einzelmaßnahmen innerhalb der Projekte mit Fokus auf einzelnen länderübergreifenden Aspekten.

Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat der DRA mit zahlreichen Projekten Menschenrechtsorganisationen und nichtstaatliche soziale Einrichtungen in der Russischen Föderation, Belarus und der Ukraine unterstützt.

In seiner bisherigen Arbeit hat der Deutsch-Russische Austausch insgesamt 8 Beratungszentren für NGOs in Russland, der Ukraine und Belarus aufgebaut, mehr als 1250 NGOs in Russland, der Ukraine und Belarus unterstützt, gut 500 Seminare im Menschenrechts-, Bildungs- und Sozialbereich organisiert.

Etwa 10.000 Personen, darunter Journalist_innen, Jugendarbeiter_innen oder Jurist_innen, nahmen an Trainings, Studienreisen und Fortbildungsveranstaltungen in Osteuropa und in Deutschland teil. Weit über 500 junge Freiwillige wurden von der Freiwilligenagentur des DRA in NGOs nach Osteuropa oder nach Deutschland vermittelt.

In den 20 Jahren seiner Arbeit hat der DRA ohne institutionelle Unterstützung, Fördergelder zur Stärkung der Zivilgesellschaften in Osteuropa verwaltet. Die Spannbreite der Projekte reichte dabei von Mikro-Projekten bis hin zu mehrjährigen EU-Projekten.