OSZE-Konferenz: Umgang mit Tätern und Opfern in Nachkriegsgesellschaften, 11. September, Warschau |

Auf der jährlichen Menschenrechtskonferenz der OSZE in Warschau, dem „Human Dimension Implementation Meeting („HDIM“), organisierte die Ukrainische Helsinki-Union für Menschenrechte (UHHRU, Kiew) und der DRA am 11. September eine Begleitveranstaltung zum Thema „Wahrheitsfindung und Strafverfolgung von Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen: auf dem Weg zu einem Konzept für die Übergangsjustiz in der Ukraine (“Truth-finding and Prosecution of War Crimes and Human Rights Violations: Towards a Concept of Transitional Justice for Ukraine”). Die Präsentation und Diskussion fand am Ort der multilateralen OSZE-Konferenz im Hotel Sofitel statt. Sie thematisierte zwei Aspekte der Konfliktbewältigung in der Ostukraine: die juristische und die historische Aufarbeitung. Zusammen mit anderen – darunter administrativen, institutionellen und gesetzlichen Regelungen – sind sie wichtige Elemente einer Gesamtarchitektur der Übergangsjustiz für Gesellschaften in der Nachkriegszeit oder in der Überwindung repressiver Regime. Das Podium bildeten Oleksandr Pavlichenko (UHHRU), Yuliya Erner (DRA), Aleksandr Cherkassov (Memorial, Moskau) und Valerij Novikov (NGO „Alternativa“, Kiew) (Fotos HIER).

Alle vertretenen Organisationen sind Mitglieder der Donbass-Plattform CivilM+. Die Arbeit an einem Konzept für die sog. Übergangsjustiz gehört zu den vorerst fünf strategischen Schwerpunkten der Plattform für die Konfliktbearbeitung in der Ostukraine.

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