Diskussion: Erinnern oder vergessen? Polnisch-Deutsche Perspektiven auf Russlands Umgang mit der Repressionsgeschichte, 9. Oktober, 19.00 Uhr, Club der polnischen Versager, Ackerstr. 169, 10115 Berlin |

Eine Kooperationsveranstaltung des DRA e.V. mit MEMORIAL Deutschland e.V.

am 09.10.2019 um 19.00 Uhr im Club der polnischen Versager, Ackerstr. 169, 10115 Berlin

Die Bevölkerung Polens wie auch die der DDR waren als Teil des sowjetischen Einflussgebiets den stalinistischen Repressionen ausgesetzt. Dabei steht die Frage im Raum, wie in Russland, dem Nachfolgestaat der Sowjetunion, mit der historischen Erinnerung an die politischen Repressionen umgegangen wird.

Dazu sind von Zuzanna Bogumil aus Warschau und Anke Giesen aus Berlin jeweils Bücher erschienen. An diesem Abend sollen die beiden Bücher vorgestellt werden, in denen verschiedene Orte des Gedenkens in Russland und die zugehörigen Erinnerungspraktiken und -diskurse dargestellt werden. Nach der Präsentation der beiden Bücher, soll diskutiert werden, was die polnische und deutsche Perspektive auf den russischen Umgang mit der "schwierigen Geschichte" jeweils auszeichnet. Wo gibt es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede? Neben der Konstatierung wird dabei auch nach den Ursachen dafür gefragt werden.

Die Veranstaltung wird von der AG Geschichte des DRA e.V. in Kooperation mit Memorial Deutschland e.V. und dem Club der polnischen Versager organisiert.

Sprache: Polnisch und Deutsch mit simultaner Übersetzung.

Link zu den Büchern:

Anke Giesen „Wie kann denn der Sieger ein Verbrecher sein?“
Zuzanna Bogumił GULAG MEMORIES​​​​​​​
 

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!

 

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