Interview mit Maria Grits

Nur ein Jahr nachdem Maria Grits Mutter geworden war, nahm sie im August 2020 aufgrund der politischen und zivilen Krise in Belarus ihre Arbeit als Journalistin wieder auf: „Ich kann keine Barrikaden bauen, aber ich kann Buchstaben zusammenfügen“. In ihrem Interview teilt Maria Grits, was sie am meisten aus ihrer Heimat vermisst und was sie als Erstes tun wird, sobald sie nach Belarus zurückkehren kann.

Interview mit Yauheniya Douhaya

Da sie in Belarus politisch verfolgt wurde, musste Yauheniya Douhaya 2020 in die Ukraine ziehen und sechs Monate ohne ihre kleine Tochter verbringen. Wieder vereint in Kyjiw mussten sie erneut fliehen – diesmal vor dem Krieg. In ihrem Interview teilt die belarusische Journalistin und Aktivistin ihre Erfahrungen.

Interview mit Nasta Bazar

Nachdem Nasta Bazar 2020 nach der betrügerischen Präsidentschaftswahl an friedlichen Kundgebungen in Minsk teilgenommen hatte, machte sie mit ihrer Familie einen Wochenendausflug nach Kyjiw. Als das Regime in Belarus mit härteren Repressionen begann, wurde der Familienurlaub von Nasta zu einem Exil.

Interview mit Hanna Lobach

Hanna Lobach wurde in Belarus vom Regime verfolgt. Als sie erkannte, dass sie sich und ihre Kinder nicht schützen konnte, zog sie nach Warschau. Trotz der vielen Schwierigkeiten glaubt Hanna, am Wichtigsten ist, dass ihre Kinder in Frieden und Freiheit aufwachsen können.

Interview mit Alena Zharkevich

Alena Zharkevich wurde in Belarus mehrmals verhaftet und verlor ihren Job, weil sie friedlich gegen das Regime protestierte. Im Interview berichtet sie von der Flucht in die Ukraine, und dann wegen des Krieges nach Polen, und wie sie dort schließlich ein Flüchtlingshaus eröffnete.

Interview mit Nadzeya Salauyova

Im Video spricht Nadzeya Salauyova aus Belarus über Verfolgung, Flucht und die Schwierigkeiten eines ungeplanten Neubeginns.

Monitoring Belarus Dezember 2023

Wie ist die aktuelle Menschenrechtslage in Belarus? In unseren monatlichen Monitorings berichten wir über Repression gegen Frauen durch das belarussische Regime.

Frauen in Belarus eine besonders gefährdete Gruppe

Unser Projekt „FemMoz – Netzwerke und Stärkung für Frauen aus und in Belarus“, finanziert vom Auswärtigen Amt, startete im April 2022. Das Ziel ist es, belarusische feministische Aktivistinnen zu unterstützen, die entweder gezwungen wurden, ihr Land zu verlassen und ihre Arbeit im Ausland fortzusetzen, oder die trotz Unterdrückung durch das Regime von Machthaber Lukaschenka weiterhin in Belarus aktiv sind. Mehr über unsere Aktivitäten und die Repression gegen Frauen in Belarus gibt es hier.