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Interview mit Ludmila Parashchenko, Leiterin der Agentur für Entwicklung der Bildungspolitik in Kiew und DRA-Partnerin in der Ukraine im Projekt "Mehr bewegen!", auf Hromadske Radio (Moderation: Ilona Dovhan und Tetjana Troshchynska). Was bedeutet der Begriff Partizipation, wie funktioniert Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland, ab wann fängt sie hier an und wie kann sie unterstützt werden - auf diese komplexen Fragen geht in ihrem Interview Ludmila Parashchenko ein. Sie erzählt unter anderem von einem sehr wirksamen Instrument zur Förderung der Jugendbeteiligung - den Jugendwahlen für Kinder und Erwachsene unter 18 - die im Rahmen des Projektes "Mehr bewegen!" erfolgreich in der Ukraine, Russland und Georgien implementiert wurden. Auch berichtet sie von unseren letzten Projekterfolgen in der Ukraine und in Deutschland, u.a. vom Ersten Kinder- und Jugendforum im Kiewer Stadtrat und von der Bildungsreise für Multiplikator_innen aus 9 Regionen der Ukraine nach Berlin, die ebenso dem Thema Jugendpartizipation gewidmet war.

        

 

        

                          

Hier ein Eindruck vom ersten Kinder- und Jugendforum im Kiewer Stadtrat, welches am 29. Oktober im Rahmen des DRA-Projektes "Mehr bewegen!" von unserer Partnerorganisation in der Ukraine "Agentur für Entwicklung der Bildungspolitik" mit Unterstützung von zahlreichen Partnern und Freiwilligen organisiert wurde.

 

Die Inszenierung "Blaupause des Krieges" ist Ergebnis der dreiteiligen Schulung "Ankerpunkte unmitten von Veränderungen. Forum-Theater als künstlerische Methode für die Arbeit mit Binnenvertriebenen". Die Schulung war Teil des deutsch-ukrainischen Projektes "Kriegsfolgen gemeinsam überwinden", das der Deutsch-Russische Austausch e.V. in Kooperation mit der ukrainischen NGO "KrimSOS" als Hauptpartner im Jahr 2015 durchgeführt hat.

        

 

        

Ein Tagungsbericht und ein sechsminütiger Videofilm erlauben einen Rückblick auf die 20. Deutsch-Russischen Herbstgespräche im November 2015. Mit dem Thema „Wieder unerwünscht? – Europa in der Zerreißprobe“ hatten der DRA und sein Kooperationspartner, die Evangelische Akademie zu Berlin, in der Jubiläumskonferenz die grundsätzlichen Streitfragen zusammengeführt, die den Kontinent nach der Annexion der Krim und den Kämpfen in der Ostukraine, nach der „Grexit“-Krise, der Flüchtlings- und Integrationsdebatte und angesichts neonationaler und -autoritärer Tendenzen belasten und spalten.

 

Am 27.2.2016, lag der Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzov schon ein Jahr zürück. Dazu fanden am 27.2 2016 mehrere Mahnwachen statt, u.a. in Berlin vor der Russischen Botschaft (Unter den Linden 66-68).
Aus dem Aufruf für Berlin:
"Am 27. Februar 2015 wurde Boris Nemzow in Moskau in der Nähe des Kremls erschossen. Anlässlich des Jahrestags seiner Ermordung gehen wir zur russischen Botschaft, um daran zu erinnern, wer Boris war, und um von den russischen Machthabern zu fordern, die Mörder, Organisatoren und Auftraggeber dieses Verbrechens zu finden. Die Schuldigen müssen zur Verantwortung gezogen werden, unabhängig von ihrem Rang und Posten.

        

 

        
Bildungsreisen 2015

 

Am 27.2.201Stefan Melle (Geschäftsführer des DRA), war am 3. Februar 2016 Studiogast im Bayrischen Rundfunks. In der einstündigen Radiosendung "Politik Dossier" auf Bayern2, die am 7. Februar wiederholt wurde, sprach er unter anderem über den Einbruch in den deutsch-russischen Beziehungen, dessen vieljährige Vorboten, über die Wirkung staatlicher Propaganda auf die Menschen in Russland und Deutschland, die Folgen der Wirtschaftskrise für die Bevölkerung in Russland und die Un-/Wahrscheinlichkeit sozialer Proteste, über die Versäumnisse der EU und der USA sowie die Identität von russischsprachigen Migrant_innen in Deutschland

        

 

        

Im Rahmen derselben Austauschreise des Moskauer Jugendzentrums “Sozvezdie” zu den Vereinen Kinderring und Gangway in Berlin nahmen deutsche und russische Jugendliche beim vereinseigenen Musiklabel »Gangway Beatz« von Gangway e.V. gemeinsam einen deutsch-russischen Hip-Hop-Track über ihre Tage in Berlin auf.

 

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