DRA Newsletter März 2012


Liebe Leserinnen und Leser des DRA-Newsletters,

hiermit informieren wir Sie über die internationale Projektarbeit sowie aktuelle Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Ausschreibungen des DRA/Berlin (www.austausch.org) sowie in einer Auswahl über die Aktivitäten unserer Partnerorganisation DRA/St. Petersburg (www.obmen.org)

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Inhalt

1) Erinnerung, Entwicklung, Engagement: DRA begeht sein 20-jähriges Bestehen

Vor genau 20 Jahren, am 30. März 1992, wurde der Deutsch-Russischer Austausch ins Berliner Vereinsregister eingetragen. Russland war damals eben aus der zerfallenen Sowjetunion erneut entstanden und durchlebte die politischen und sozialen Schwierigkeiten einer Gesellschaft in grundlegender Transformation. In 20 Jahren haben sich die Verhältnisse in Russland, aber auch in Deutschland und in Europa vielfach gewandelt. Auch der DRA hat sich immer wieder neu orientiert. Aus der Hilfe zur Selbsthilfe für entstehende Bürgerinitiativen und der Einrichtung von NGO-Unterstützungszentren sind eine vielfältige thematische Projektarbeit und ein in gleichberechtiger Kooperation mit osteuropäischen Partnern verwirklichtes, intensives gesellschaftspolitisches Engagement erwachsen. Unverändert sieht der DRA seine Aufgabe in der Zusammenarbeit mit den engagierten Menschen der Zivilgesellschaft und allen Akteuren, die an einer offenen, demokratischen Gesellschaft interessiert sind. Diese Arbeit wird getragen von den Mitarbeiter_innen und Mitgliedern des DRA, von seinen Förderern und Spendern sowie von hunderten Partnern – Bürgerinitiativen und NGOs, Expert_innen, Stiftungen, Vertreter_innen aus Politik, Medien, Bildungseinrichtungen, Behörden. Ihnen allen sei hier im Namen des DRA von ganzem Herzen gedankt. Im Laufe seines Jubiläumsjahres wird der DRA die vergangenen 20 Jahre sowie die Gegenwart und Perspektiven der Kooperation mit Russland und Osteuropa in vielerlei Weise reflektieren – im Rahmen von Veranstaltungen, Debatten, aber auch gemeinsamen Feiern. Den Höhepunkt bilden die 17. Deutsch-Russischen Herbstgespräche, die in diesem Jahr am 26. und 27. Oktober in Berlin stattfinden werden. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und über Ihre Anregungen und laden Sie herzlich ein, unsere Arbeit weiter zu begleiten und zu unterstützen.

2) Serie zur Geschichte des DRA Teil I: die Jahre 1992-1993

Hiermit startet eine zehnteilige Serie im DRA-Newsletter, mit dem bis Dezember 2012 je zwei der bisher 20 Jahre des DRA in kurzen Rückblicken umrissen werden. – Sein erstes Büro hat der DRA in der Wohnung des Gründungsinitiators Rudi Piwko im Westteil Berlins, ab Dezember 1992 dann in Berlin-Prenzlauer Berg. Den Vereinsaufbau übernimmt Rudi Piwko als Geschäftsführer, später mit Martina Müller; den Vorstand bilden Sabine Erdmann und Martin Bock. Dem Gründungsbeirat gehören der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel, der Schriftsteller Lew Kopelew, Franz von Hammerstein (Direktor der Evangelischen Akademie Berlin) sowie der Bildungsforscher Dietrich Goldschmidt an, später treten Hinrich Enderlein (ehem. Bildungsminister, Brandenburg) und Elfie Siegl (FAZ-Russlandkorrespondentin) hinzu. Auch in St. Petersburg startet die Arbeit in einer Wohnung – bei Familie Koulaeva, Aktiven der Menschenrechtsorganisation Memorial. Im November 1992 eröffnet der DRA ein Büro am Nevski Prospekt 104 mit vier Sozialberatern, darunter der späteren Geschäftsführerin Stefanie Schiffer und Frank Fabel. Die Zusammenarbeit mit Memorial, der Obdachloseninitiative „Notschleschka“, einer Selbsthilfegruppe von Krebskranken und zwei Drogenhilfseinrichtungen beginnt. Zugleich reisen 14 Petersburger Journalisten auf Einladung des DRA und der Hamburger Bürgerschaft zu Praktika in Zeitungsredaktionen der Hansestadt. Das Programm wird später, unterstützt vom Bundespresseamt, zum jährlichen Austausch. Im Februar 1993 findet in der Newastadt auf Initiative des DRA und des St. Petersburger Stadtrates eine Konferenz zur Rundfunk-Gesetzgebung in Russland statt, die spürbaren Einfluss auf das spätere neue Gesetz über die Massenmedien nimmt. Eine Fernsehreportage im ZDF-Magazin „Kennzeichen D“ macht im März 1993 die Tätigkeit des DRA landesweit bekannt. Spenden hieraus und aus einer „Tagesspiegel“-Aktion ermöglichen es, die Arbeit fortzuführen. Ab Oktober 1993 vermittelt erstmals ein Seminarzyklus für 150 Mitarbeiter_innen nichtstaatlicher Sozialorganisationen in St. Petersburg Managementerfahrungen von Selbsthilfe-Initiativen im deutschen Wohlfahrtssystem. 20 Jugend- und Sozialarbeiter_innen der Stadt absolvieren Praktika in Hamburger Partnerorganisationen. In einer Broschüre stellt der DRA Ende 1993 erstmals sein Engagement vor. Ihr Titel »Hilfe macht unabhängig« ist auch das Motto des Vereins. – Teil II folgt im April-Newsletter.

3) Vorstand des DRA wiedergewählt – Diskussion zur Lage in Russland

Auf der 1. Mitgliederversammlung des DRA in diesem Jahr ist am 24. März der seit 2010 aktive Vorstand des Vereins wieder gewählt worden. Ihm gehören damit für eine weitere zweijährige Amtszeit an: Sabine Erdmann-Kutnevic, Elfie Siegl und Hanno Gundert als alleinvertretungsberechtigte Vorsitzende sowie Jörg Albinsky und Tim Bohse als Mitglieder des erweiterten Vorstands. Der DRA bedankt sich bei ihnen sehr herzlich für ihr großes, kontinuierliches und fruchtbares Engagement! In einer Diskussion zur aktuellen Lage in Russland nach den großen Bürgerprotesten infolge der gefälschten Wahlen kamen die Teilnehmer_innen, unter ihnen zahlreiche Russland-Expert_innen, zu recht kontroversen Einschätzungen. Einige prognostizierten, die gewachsene bürgerschaftliche Aktivität werde trotz der Wiederkehr von Vladimir Putin in den Kreml anhalten und in absehbarer Zeit zu substantiellen Veränderungen der Gesellschaft und politischen Strukturen führen. Argumentiert wurde aber auch, dass die geringe Resonanz der Proteste in den Regionen sowie die Tatsache, dass regierungskritische Debatten im Internet noch keine realpolitische Handlungsfähigkeit garantieren und eher zu Enttäuschung führen, aber auch die Rückkehr zu basisnahen und langfristigen Engagementformen bedeuten könnten. Angesichts derzeitiger neuer Demonstrationsverbote, Verhaftungen und restriktiver Gesetzvorhaben, so u.a. im Hinblick auf die Internetfreiheit oder auch auf die Rechte Homosexueller, will der DRA gemeinsam mit seinen russischen Partnern weiterhin dafür eintreten, die Rechte der Menschen und die Ressourcen zu offener gesellschaftlicher Auseinandersetzung zu schützen und zu erweitern. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung begingen die Mitglieder und MitarbeiterInnen des DRA das 20-jährige Jubiläum des Vereins mit einem kleinen internen Fest.

4) Ausschreibung zum Europäischen Jugendforum „Pilorama Laboratorium“ in Perm

Erstmals findet in diesem Sommer das Europäische Jugendforum „Pilorama Laboratorium“ statt. Vom 25.-28. Juli werden sich rund 100 junge Erwachsene am Gedenkmuseum „Perm36“ – dem noch immer einzigen GULag-Gedenkmuseum an authentischem Ort in Russland (siehe www.perm36.ru) – treffen, um sich in innovativer Form mit der Vermittlung von Geschichte und aktuellen Fragen der Zivilgesellschaft zu befassen. Organisatoren sind der Verein MitOst (Berlin), die NGO „Institut für Bbürgerschaftliches Engagement“ (IGA, Perm), der DRA, das Museum Perm36. Die Schirmherrschaft übernehmen das EU-Russland-Zivilgesellschaftsforum www.eu-russia-csf.org sowie die Menschenrechtsbeauftragte der Region Perm, Tatjana Margolina. Ab 10. April und bis 15. Mai können sich junge InteressentInnen (25 bis 35 Jahre) über die Website www.piloramalab.org, die in Kürze online geht, für die Teilnahme bewerben. Geplant sind interdisziplinäre Master-Classes zu Themenkomplexen wie „Erinnerung – politische Bildung – moderne Medien“, „Städtischer Raum – Ökologie – Bürgerbeteiligung“, „Ethnische Minderheiten – Ressourcenzugang – Menschenrechte“ und „Soziales Unternehmertum – NGOs und Wirtschaft“. Hochkarätige ReferentInnen aus ganz Europa und Russland werden in Fallstudien mit den Teilnehmer_innen Perspektiven für die weitere Entwicklung dieser Themen erarbeiten und diskutieren. „Pilorama Laboratorium“ findet unmittelbar vor dem großen Zivilgesellschafts-Festival „Pilorama“ (russ. „Sägewerk“) statt, das am Gedenkmuseum Perm36 2005 etabliert wurde und das mittlerweile über Russland hinaus bekannt ist und jährlich Tausende Besucher anzieht. Traditionell findet dabei die Übernachtung in Zeltlagern statt. Beide Ereignisse werden vom Kulturministerium der Region finanziell unterstützt. Ihr Name „Pilorama“ geht auf das Sägewerk zurück, das seinerzeit Teil des sowjetischen Straflagers war und in dem auch viele politische Häftlinge Zwangsarbeit verrichten mussten.

5) Über Rechtsstaat und Rechtsbruch: Broschüre über Stanislaw Markelow erschienen

Das Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung und der DRA haben gemeinsam eine Anthologie von Texten des am 19. Januar 2009 ermordeten russischen Rechtsanwalts Stanislaw Markelow publiziert. Markelow war in Russland durch sein Engagement in politischen und sozialen Bewegungen und als mutiger Anwalt bekannt geworden. So erreichte er als erster ein Urteil gegen russische Offiziere, die Verbrechen gegen Bewohner Tschetscheniens begangen hatten, und trat vielfach gegen radikale Nationalisten auf. Neonazis waren es auch, die ihn und mit ihm die junge Journalistin Anastasia Baburowa (Nowaja Gaseta) töteten. Die 80-seitige Publikation mit dem Titel „Eine Frage des Überlebens – Stanislaw Markelow über Rechtsstaat und Rechtsbruch, Nationalismus und Neonazismus und soziale Bewegungen in Russland“ vereint Aufsätze, Artikel und Gerichtsreden und Blogeinträge, die wichtige Positionen und Stationen seines Weges markieren. Darunter sind kritische Texte zur Verfassungsrealität in Russland („Lest dieses Buch nicht“), zum russischen Straflagersystem, aber auch zu grundsätzlichen Fragen von Moral und Recht. Die Broschüre (ISBN 978-3-927995-01-7) wurde von der Moskauer Journalistin Ute Weinmann herausgegeben, von ihr und Susanne Konschak übersetzt sowie von der Marion Dönhoff-Stiftung unterstützt. Sie ist beim Bildungswerk kostenlos erhältlich oder gegen 5 Euro Schutzgebühr zu bestellen (Details siehe HIER).

6) DRA beim 10. NGO Ostseeforum vom 23.-25. April in Berlin

Im Rahmen der deutschen Ostseeratspräsidentschaft findet in diesem Jahr neben den Ostseetagen auch das 10. NGO Ostseeforum vom 23.-25. April in Berlin statt. Der DRA ist daran als Mit-Organisator des Workshops zum Thema „Umwelt“ beteiligt, bei dem Vertreter_innen von Umweltorganisationen aus den elf Mitgliedsländern des Ostseerates sowie aus Belarus die Herausforderungen für die Umweltarbeit in der Ostseeregion diskutieren und aktuelle Projekte vorstellen werden. Außerdem sollen gemeinsame Forderungen an die nationalen und internationalen Entscheidungsträger nach besseren Bedingungen für die Umweltarbeit im Ostseeraum formuliert werden. Auf der Tagesordnung steht ferner die Suche nach Wegen zur Verstetigung der Kooperation der Umweltorganisationen in dieser Region. Informationen zum Programm des NGO-Ostseeforums und zur Anmeldung HIER. Die ökologische Arbeit des DRA wird vom Programm Brot für die Welt des Diakonischen Werks gefördert.

7) Petersburg: Nachwuchsjournalist_innen diskutieren zu neuen Medien

Im Rahmen der diesjährigen Deutschen Woche in der Neva-Metropole veranstaltet der DRA St. Petersburg gemeinsam mit der Fakultät für Publizistik der Staatlichen Universität St. Petersburg (SPbGU) und der Universität Hamburg am 20. April eine Podiumsdiskussion zum Thema „Neue Medien und traditionelle Massenmedien aus der Sicht junger deutscher und russischer Journalisten“. Stellen die neuen Medien und sozialen Netzwerke für die herkömmlichen Medien eine Bedrohung oder eher eine Chance dar? Wie sieht die Zeitung der Zukunft aus, wie die journalistische Arbeit in zehn Jahren? Zu diesen Fragen werden sich junge Journalist_innen aus Deutschland und Russland austauschen. Die Moderation hat Angelina Davydova (DRA, SPbGU). Über den Diskussionsabend hinaus werden sich die beteiligten Studierenden der Universität Hamburg vom 16.-24. April in Petersburg aufhalten und mit Kolleg_innen von der SPbGU an gemeinsamen Themen arbeiten.

8) Stipendienausschreibung: Freiwilligendienst ab September in Berlin

Auch in diesem Jahr lädt der DRA mit Unterstützung der Marion Dönhoff Stiftung wieder vier junge Menschen aus Russland, Belarus und der Ukraine ein, einen halbjährigen Freiwilligendienst in Berliner gemeinnützigen Organisation zu absolvieren. Dieses Mal wird er vom September 2012 bis Februar 2013 stattfinden. Während ihres Aufenthalts in Berlin erhalten die Teilnehmer_innen vom DRA ein Stipendium, das ihre Aufenthaltskosten (Miete, Taschengeld) abdeckt. Neben der Arbeit in den Einsatzstellen, die entsprechend den Interessen und Fähigkeiten der Freiwilligen ausgewählt werden, nehmen sie an einem umfangreichen Programm zur politischen Bildung teil, das ihnen wichtige Aspekte der deutschen Politik, Gesellschaft und Kultur näher bringen wird. Ein thematischer Schwerpunkt wird im Bereich Umweltschutz und Menschenrechte liegen. Bewerbungen für die Freiwilligendienste sind bis zum 20. Mai 2012 möglich. Weitere Details zu den Programminhalten und Bewerbungsvoraussetzungen HIER.

9) „Professija.DE“: Ausstellung im Brandenburger Landtag, Infoabende in Rostock

Zahlreiche Veranstaltungen finden in den kommenden Wochen im Rahmen des DRA-Projekts „professija.DE“ statt. Unter anderem eröffnet am Dienstag, dem 24. April um 12.30 Uhr im Landtag von Brandenburg dessen Vizepräsidentin Gerrit Große die im Projekt erarbeitete Fotoausstellung „Mittendrin! Russischsprachige Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland“. Die Schau wird bis zum 29. Mai im Foyer des Landtags (Am Havelblick 8, 14473 Potsdam) zu sehen sein. Die Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam sowie Leipzig und Rostock bilden die drei Zielregionen von Professija.DE (Förderung: XENOS-Bundesprogramm „Integration und Vielfalt“, Paritäter Berlin u.a.). In Rostock startete am 27. März eine Veranstaltungsreihe, die Eltern und Schüler_innen russischsprachiger Herkunft zu Fragen rund um Ausbildung und Studium und generell zu Perspektiven und Möglichkeiten nach dem Schulabschluss informiert. Regionaler Kooperationspartner des DRA ist dabei die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.. Für die Auftaktveranstaltung zum Thema „Was mache ich nach dem Abitur? – Übergang von der Schule zum Studium“ konnte als Referent Matthias Jendrek vom Berufsinformationszentrum der Rostocker Agentur für Arbeit gewonnen werden. Aktuelle Informationen zu allen weiteren Veranstaltungen auf dem Internetportal www.professija.de.

10) Gut besucht und eindrucksvoll - Literaturabende mit Eduard Kotschergin

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms, das der DRA 2012 anlässlich seines 20-jährigen Bestehens veranstaltet, fanden am 21. und 23. März in Berlin Lesungen mit dem bekannten Petersburger Bühnenbildner und Schriftsteller Eduard Kotschergin statt. An beiden Abenden war der Veranstaltungsort – einmal die Tucholsky-Buchhandlung in Berlin-Mitte, das andere Mal der Buchladen am Bayerischen Platz in Berlin-Schöneberg – bis auf den letzten Platz gefüllt. Eduard Kotschergin las zunächst selbst auf Russisch aus seinem Band „Die Engelspuppe“. Anschließend trugen seine Übersetzer_innen Ganna-Maria Braungardt, Renate Reschke und Thomas Reschke aus dem Werk. Die ausgewählten, teils realistisch-beobachtend, teils ironisch-grotesk angelegten Erzählungen verdeutlichten die thematische und stilistische Bandbreite Kotschergins, der Anregungen für seine Prosa vor allem aus seinem eigenen, oft schmerzvollen und eng mit der sowjetischen Zeitgeschichte verwobenen Erleben schöpft (siehe www.personaverlag.de).

11) In den Sommerferien zum Schülerpraktikum nach Russland!

Ein Sommerpraktikum in einer sozialen oder kulturellen Einrichtung in St. Petersburg, Kaliningrad oder Petrosavodsk bietet der DRA für interessierte Schüler_innen aus Deutschland im Alter von 14 bis 18 Jahren an. Der Aufenthalt wird im Rahmen des Schüleraustauschprogramms des DRA organisiert, umfasst vier bis sechs (evtl. auch acht) Wochen und richtet sich terminlich nach den Sommerferien im jeweiligen Bundesland. Ein obligatorisches Vorbereitungsseminar ist ebenso vorgesehen wie (vor oder nach der eigenen Reise nach Russland) der Gegenbesuch eines/einer russischen Schüler/in aus der Gastfamilie. Anmeldeschluss ist Ostermontag, der 9. April 2012. Für das Schüler-Jahresprogramm werden noch bis zum 30. April Anmeldungen entgegengenommen. Außerdem suchen wir nach wie vor fortlaufend Gastfamilien in Deutschland für russische Schüler_innen!