Save the Date: Berliner Herbstgespräche zu Radikalisierungsprävention in Ost- und Westeuropa am 28.11.2019

Politisch oder religiös motivierte Gewalttaten beherrschen in regelmäßigen Abständen die mediale Berichterstattung. Die Debatten in europäischen Gesellschaften zu dieser Problematik erscheinen zunehmend polarisiert und verdeutlichen inner- und zwischengesellschaftliche Konfliktlinien. Die diesjährigen 24. Berliner Herbstgespräche, zu denen der DRA am 28. November (13.30 – 22.00 Uhr) ins Rote Rathaus Berlin (Rathausstraße 15) einlädt, fragen nach Ursachen und Lösungsmöglichkeiten für diese gesellschaftlichen Herausforderungen und widmen sich unter dem Titel „Aussteigen aus der Gewaltspirale“ den Erfahrungen mit Ansätzen zur Radikalisierungsprävention in Ost- und Westeuropa mit Fokus auf Russland, Deutschland und Frankreich. Die Konferenz richtet sich an Osteuropaexpert/innen, Vertreter/innen der europäischen Zivilgesellschaft sowie an ein thematisch interessiertes Publikum. In parallelen Fishbowl-Diskussionen werden sowohl aktuelle Aspekte von Radikalisierungstendenzen als auch die Möglichkeiten und Grenzen der Präventionsarbeit und die Bedarfe beteiligter Akteur/innen in den Blick genommen. Der Erfahrungsaustausch soll der grenzüberschreitenden Wissenserweiterung und dem Aufbau von Kooperationen zur Stärkung der Präventionsarbeit sowie der Formulierung gemeinsamer Strategien dienen.

Die Konferenz findet im Rahmen des neuen DRA-Projekts „Radikalisierungsprävention im Nordkaukasus stärken“ statt (siehe auch unten). Weitere Informationen zum Programm der „Berliner Herbstgespräche“ sowie den Link zur Registrierung finden Sie in Kürze auf der DRA-Website (hier). Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Die Veranstaltung wird durch das Auswärtige Amt, die Heinrich-Böll-Stiftung und die ZEIT-Stiftung gefördert und durch den Berliner Senat unterstützt.

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