Lichtkunstfestival deLight

Lichtkunst Festival deLight Berlin 23.-27.03

Das «deLight» ist ein an Nachhaltigkeit interessiertes Lichtkunst Festival,

das zum allerersten Mal in dieser Art in Berlin stattfinden wird.

«deLight» ist:

  • die alternative Durchführung der «Stunde der Erde» – eine vollkommen nachhaltige «0 Watt Show», ohne Anschluss ans Stromnetz.
  • Lichtkunstinstallationen unter Verwendung von LED Lampen und Lasern von multidisziplinären Künstler*innen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Tschechien und der Ukraine;
  • eine Diskussionsrunde mit international bekannten Diskussionsteilnehmer*innen, die bereits einige Erfolge auf dem Gebiet der Lichtkunst, Ökokunst und Nachhaltigkeit vorzuweisen haben;
  • bei einem Film-Screening wird das Thema Ökologie in unerwarteten Zusammenhängen behandelt wobei die Kunst nicht die letzte Rolle spielt.

 

Konzept

Das deLight-Projekt ist ein umweltorientiertes Lichtkunstfestival, welches sich dem Thema Nachhaltigkeit und damit verbundenen Lebens Konzepten mittels zeitgenössischer Kunst widmet. Dabei ist es unsere Intention, neue und effizientere Kommunikationswege zwischen Öko-Institutionen, Initiativen und einem interessierten Publikum zu schaffen.

Jedes jahr bringt die „Earth Hour“, eine Initiative des WWF, Communities auf der ganzen Welt zusammen. Während des Events werden sämtliche herkömmlich betriebenen Lichtquellen für einen Stunde ausgeschaltet, eine Umweltaktion, die das Bewusstsein für Energieeinsparung und die Reduzierung von Treibhausgasen schärfen und diesen Prozess symbolisch unterstützen soll. Die Kontinente übergreifend, nehmen Groß- und Kleinstädte an der Aktion teil und knipsen die Illumination ihrer Wahrzeichen aus: vom Eiffelturm in Paris, über das Opernhaus in Sydney bis zum Brandenburger Tor, um nur einige zu nennen.

2017 wird sich auch das Projekt deLight dieser weltweiten Aktion beteiligen. So bietet es allen Interessierten die Möglichkeit, an der Aktion durch unsere ganz spezielle Perspektive teilzunehmen. Das deLight wird nicht nur vom Stromnetz gehen, sondern selbst Energie generieren. Diese wird für eine Performance und die sie begleitende Musik in Sound und Licht umgewandelt. Am 25. März wird zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr im Innenhof des Ritter Butzke die ‘0 Watt Show‘ des Klangkünstlers und Komponisten Hugo Morales zu sehen sein. Licht, Sound und eigens designte Instrumente bilden dabei die Grundlage für die Präsentation. Auch Menschen aus dem Publikum können so aktiv Teil der weltweiten Aktion werden. Im Anschluss lädt der Ritter Butzke zu einer After-Party.

Mit Hilfe von energiearmen Technologien widmet sich der Ausstellungsbereich des deLight der Sichtbarmachung von Phänomenen aus der Ökologie. LEDs und Laser dienen multidisziplinären Künstler*innen aus ganz Europa als Material für eine Lichtinstallation. Das alles wird es im  “A Space under Constrution”, in der zweiten Etage des Ritter Butzke, zu sehen geben.

Die dritte Partnerplattform des Festivals ist das „Spektrum“ - ein Ort, der mediale Kunst nicht nur präsentiert, sondern auch in wissenschaftliche Theoreme einbettet. Die unterschiedlichsten Interessen transdisziplinärer Gruppen verbinden sich dort immer wieder zu Entwürfen denkbarer, futuristischer Utopien. Jiří Suchánek wird am 23. März vor Ort seine Performance „AtomTone“ zum ersten Mal live in Berlin präsentieren. Am selben Ort wird Melodie Melak Fenez ein experimentelles, elektronisches Musikprojekt von ihr vorstellen. Die Töne basieren hier auf den messbaren Reaktionen von Pflanzen auf ihre Umwelt. Ihre Arbeiten unterstreichen das komplexe Zusammenspiel der (natürlichen) Elemente und versuchen, die Natur als empfindendes Wesen mit eigenem Wert darzustellen.

Für die theoretische Grundlage soll eine Diskussionsrunde Sorge tragen. An dieser werden sich international anerkannte Vertreter aus verschiedenen, relevanten Disziplinen wie Kunst, Umweltpolitik und Wissenschaft beteiligen. Für den visuellen Zugang zum Thema wird es ein Film-Screening geben, welches Ökologie nicht nur dokumentarisch behandelt, sondern auch in einen künstlerischen Zusammenhang stellt.

Und vergesst nicht Eure alten LEDs oder Sparlampen mitzubringen! Auf dem Festivalgelände werden Sammelboxen von „Lightcycle“ angebracht. So wird dafür gesorgt, dass Eure Glühbirnen auf nachhaltige Art und Weise wieder verarbeitet werden.

Programm

Veranstaltungszeitraum:                                                          

23.03.2017 – 27.03.2017 deLight

 

#Earth Hour: 25.03 20:30

                                                          

23.03 | 20:00 Audio-Visuelle Performance «A.Melodie» Melodie Melak Fenez, Spektrum

23.03 | 21:30 Audio-Visuelle Performance  «AtomTone» Jiri Suchanek, Spektrum

 

25.03 – 27.03  Lichtkunst Ausstellung, A Space Under Construction

25.03 | 17:30 Diskussionsrunde, A Space Under Construction

25.03 | 20:30 Earth Hour: Nachhaltige Performance «0 Watt Show», vom Komponist Hugo Morales

25.03 | 21:30 Afterparty, Ritter Butzke

26.03 | 19:00 Eco, Urban, Art – Film Screening

 

Verantstaltungsorte:                                                

A SPACE UNDER CONSTRUCTION

Ritterstr. 26, Kreuzberg 10969

www.facebook.com/asucberlin

                                                          

RITTER BUTZKE

Ritterstr. 26, 10969 Berlin

www.club.ritterbutzke.com

                                                          

SPEKTRUM

Bürknerstraße 12, 12407 Berlin

www.spektrumberlin.com

Künstler

Hugo Morales

www.hugomorales.org

                                                                                                   

Dmitry Gelfand, Evelina Domnitch

www.portablepalace.com

                                                          

Jiri Suchanek

www.jiri-suchanek.net

                                                          

Akitoshi Honda

www.ahonda.org

                                                          

Raum Zeit Piraten

www.raumzeitpiraten.com

                                                          

Damien Beneteau

www.damienbeneteau.com

 

Mélodie Melak  Fenez

www.a-melodie.com

                                                          

Alexander Isakov

www.vimeo.com/isakvo

 

                                                                                                                         

Kuratiert von Dariya Susak

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