Inklusion

Menschenrechte

Einladung zur Podiumsdiskussion Inklusion? Grenzen? Los!

Wirksamkeit der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und im postsowjetischen Raum

Am 10. Dezember 2021 um 15:00 Uhr Berliner Zeit laden wir herzlich zur Podiumsdiskussion zum Thema: „Inklusion? Grenzen? Los! Wirksamkeit der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland und im postsowjetischen Raum“.

Deutschland und die Ukraine ratifizierten die UN-Behindertenrechts-Konvention im Jahr 2009. Damit verpflichteten sie und 180 weitere Länder sich zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Laut der Vertreter:innen behinderter Menschen ist Deutschland auch zwölf Jahre nach dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention noch weit von einer inklusiven Gesellschaft entfernt. Während der Corona-Pandemie wuchs diese Kritik noch an, weil die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung weiter stark eingeschränkt wurde. „Ausnahmezustände legitimieren nicht die Aufhebung menschenrechtlicher Standards“, betont auch die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention vom Deutschen Institut der Menschenrechte. Doch in der Realität müssen viele behinderte Menschen feststellen, dass ihre Rechte immer wieder ignoriert werden.

Am 10. Dezember sprechen wir mit Blick auf die aktuelle Lage über Erfahrungen und Kritikpunkte bezüglich der Umsetzung der UN-BRK.

Zusammen mit unseren Gästen und dem Publikum wollen wir u.a. folgende Fragen diskutieren:

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die Rechte von Menschen mit Behinderung aus?

Inwiefern sind die Selbstvertretungsorganisationen in wichtigen politischen Entscheidungsprozessen zur Corona-Pandemie einbezogen?

Zur Podiumsdiskussion haben wir folgende Gäste eingeladen:

Ilja Seifert, Deutschland: Institutsdirektor beim ABiD-Institut Behinderung & Partizipation;  
Sigrid Arnade, Deutschland: ISL-Sprecherin für Gender und Diversity, Sprecherin der LIGA Selbstvertretung;
Vasilii Nazarenko, Ukraine: Leiter der Allukrainischen Organisation „Union der Menschen mit Behinderung in der Ukraine“;
Larysa Baida, Ukraine: Leiterin der Rechtsabteilung in der Nationalversammlung der Menschen mit Behinderungen der Ukraine.

Moderation: André Nowak, ABiD-Sprecher für Internationale Zusammenarbeit

Die Diskussion findet in deutscher, russischer und ukrainischer Lautsprache statt und wird simultan in diesen drei Sprachen sowie in Gebärdensprache gedolmetscht.

Die Veranstaltung wird über Zoom stattfinden.
Zugangsdaten:

https://us06web.zoom.us/j/81783453904?pwd=ZTVyZWlORi9BbDVmQ0hnY25wUmx0UT09

Meeting-ID: 817 8345 3904

Kenncode: 063640

Die Podiumsdiskussion wird veranstaltet von DRA e.V. und ABiD-Institut Behinderung & Partizipation im Rahmen des Programms „INKuLtur – für Inklusion und kulturelle Teilhabe“, das in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen aus der Ukraine und Deutschland umgesetzt und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert wird.

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